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Extrablatt Juni 2017

Auf geht’s ans Eingemachte!

Die Redensart, die sich auf das Zurückgreifen auf die letzten Reserven bezieht, kommt nicht von ungefähr: Das Einmachen zur Erntezeit war lange Zeit die wichtigste Methode, Lebensmittel haltbar zu machen und so auch noch im Winter Obst und Gemüse auf den Speiseplan zu bringen. Die langen Reihen bunt gefüllter Gläser im Keller als Ausweis der umsichtigen Sorge um ihre Lieben waren der Stolz jeder Hausfrau. Süßes Kompott und Marmelade wurden häufig streng unter Verschluss gehalten, um Kinder und große Naschkatzen nicht in Versuchung zu führen, denn andere Süßigkeiten waren rar.

Klein und fein heißt die Devise

Was für unsere Urgroßmütter zum Pflichtprogramm gehörte, können wir heute als Kür betrachten: Einmachen steht wieder hoch im Kurs, wenn auch unter anderen Vorzeichen als damals. Es werden nicht mehr zentnerweise Gurken eingelegt und nächtelang kochende Pflaumen in großen Kesseln zu Mus gerührt, was leicht zu echter Knochenarbeit ausartete. Heute kreiert man ganz besondere Marmeladen oder pikante Chutneys, legt selbst gesammelte Wildfrüchte oder Pilze ein, kurz: eingemacht wird alles, was es nicht im nächsten Supermarkt zu kaufen gibt und neue, interessante Geschmacksnoten verspricht. Dabei reichen kleine, feine Portionen, die mehr Spaß als Arbeit machen, denn die Produktion muss nicht mehr bis zum Winterausgang für die ganze Familie reichen. Aber Vorsicht! Selbst Eingemachtes in hübschen Gläsern ist äußerst angesagt als Mitbringsel zu Einladungen oder als kleines Geschenk – wenn sich herumspricht, dass Ihnen etwas besonders Köstliches gelungen ist, finden Sie sich leicht dann doch vor Omas gigantischem Einmachkessel wieder, um die Nachfrage zu decken.

Das Zubehör

Mit dem neuen Trend, Feines und Besonderes einzumachen haben sich auch die Behältnisse gewandelt und statt in großen und schlichten 1- oder 2-Liter-Gläsern werden lieber kleinere Gläser in dekorativen Formen verwendet. Wir setzen dabei auf den Hersteller der ersten Stunde, der eines der ersten deutschen Markenprodukte schuf: Johann Carl Weck kaufte 1895 das Patent für das von dem Gelsenkirchener Chemiker Rudolf Rempel entwickelte Konservierungsverfahren in Gläsern und gründete am 1. Januar 1900 gemeinsam mit Georg van Eyck die Firma J. Weck u. Co. Das Einmachen in Gläsern bot so viele Vorteile gegenüber den vorherigen Methoden der Haltbarmachung (z.B. in Steinzeugtöpfen, die mit Pergament oder Schweinsblasen abgedeckt wurden), dass „Weck“-Gläser bald weltweit in Gebrauch waren und der Begriff „einwecken“ 1907 in den Duden aufgenommen wurde.
Die Gläser mit Glasdeckel und Gummiring-Verschluss sowie den passenden Halteklammern bewährten sich so vorzüglich, dass die Firma bis heute produziert und unermüdlich neue Glasformen erschafft. Die schönsten davon haben wir für Sie ausgesucht. Unsere vier Glasformen, jeweils in zwei Größen mit den passenden Deckeln, Gummiringen und Klammern, präsentieren ihren Inhalt aufs Schönste und passen für jede Ihrer Einmach-Ideen.

Einmachgläser statt Meißener auf dem Tisch

Die Gläser sind auch einzeln ohne Deckel erhältlich, denn vielfach dienen sie heute auch zu anderen Zwecken als dem Aufbewahren von Eingemachtem. Die Haute Cuisine hat vorgemacht, dass man auch Desserts, Suppen oder kleine Salate in den hübschen Gläsern sehr dekorativ und praktisch servieren kann. So lassen sich auch im privaten Haushalt Gerichte für viele Personen gleich portionieren, in den Gläsern kühlen oder wieder erwärmen (im Wasserbad auf dem Blech im Backofen), zur Party transportieren (dann aber mit Deckel) und eindrucksvoll auf den Tisch bringen. Das Schönste dabei: Die Geschirrberge nach dem Essen werden deutlich verringert!

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