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Extrablatt April 2014

Ganz schön aufgeweckt
Wie das Müsli aus den Schlappen kam

Fast vergessen, die Zeiten, als Müsli als Statement für einen alternativen Lebensstil von „Körnerfressern“ mit langen Mähnen und wallenden Bärten in farbenfrohen Kleidern und „Jesus-Latschen“ galt. Oder aber als Futter für asketische Gesundheitsapostel und Diät-Fanatiker von großer kulinarischer Genügsamkeit. Es ist eigentlich auch gar nicht recht verständlich, wie ein so grundsolides Essen in diesen Ruf kommen konnte, denn: Wer hat’s erfunden? Natürlich ein Schweizer.

Der Arzt und Ernährungsreformer Maximilian Oskar Bircher-Benner führte um 1900 sein „Birchermues“ als leichte, bekömmliche und vollwertige Mahlzeit für die Gäste seines Sanatoriums ein. Die Mischung aus Haferflocken, geriebenem Apfel, Nüssen, Zitronensaft und gezuckerter Kondensmilch (Frischmilch galt damals als riskant, weil häufig mit Tuberkulose-Bazillen infiziert) gewann rasch solche Beliebtheit, dass sie bald auf den Speisekarten vegetarischer Restaurants stand sowie in Kantinen, Krankenhäusern, beim Militär und sogar in Gefängnissen fester Bestandteil des Speisezettels wurde.
Bircher-Benner hatte das Müsli im Grunde nicht erfunden, sondern eine uralte Tradition wieder aufgenommen, denn warme und kalte Breis und Grützen aus geschrotetem oder gequetschten Korn bildeten seit den ersten Anfängen des Getreideanbaus in fast allen europäischen Ländern ein wichtiges Grundnahrungsmittel – lange, bevor sich die Kunst des Brotbackens entwickelte. Auch der Schweizer Pionier der Vollwerternährung entwickelte sein „Birchermues“, nachdem er auf einer Bergwanderung von Alp-hirten mit einem traditionellen Essen bewirtet wurde, das als Vorläufer unseres Müslis seit Jahrhunderten den Bergbewohnern schmeckt und sie gesund und bei Kräften hält.
Erst als das Müsli aus der Schweiz „auswanderte“, wurde es übrigens zum Frühstück: Dort wird es bis heute als leichtes und bekömmliches Abendessen verzehrt – und selbstverständlich Muesli genannt. Denn unser „Müüüsli“ mit langem „ü“ entlockt Schweizern ein Lächeln: Ein „Müsli“ ist für sie eine kleine Maus (oder gar mehrere). Und die kleinen Nager gehören bei allen Variationen, die das Müsli seither für praktisch jeden Geschmack zu bieten hat, jedenfalls nicht zur Zutatenliste. Sonst ist fast alles möglich: Ob Sie eine unserer praktischen Fertigmischungen in Bio-Qualität wählen, ein knusprig-knackiges Crunchy-Müsli oder aber ganz individuell aus Bio-Haferflocken, Trockenfrüchten, Nüssen und Kernen Ihre „Spezialmischung“ kreieren, bleibt ganz Ihren Vorlieben überlassen.

Kleine (und große) Naschkatzen lieben das Schokomüsli mit Kakao und Schokodrops, als Crunchy oder „soft“. Wer Kalorien sparen und die Zähne schonen will, greift zum Bio Müsli mit Früchten, Nüssen oder Getreide pur ohne Zuckerzusatz. Zum Nachsüßen empfiehlt sich dann Birkenzucker, die  alternative Süße aus Holz mit viel weniger Kalorien, die die Zähne schützt, statt sie anzugreifen.
Abwechslung und interessante Geschmacksnoten bringen dagegen unsere Rohrohrzucker-Mischungen ins Müsli: Beeren-Zucker für fruchtige Sommer-Müslis, Ingwer-Zitronen-Zucker mit der leichten Schärfe des Ingwers, Orient-Gewürzzucker gibt getrockneten Aprikosen, Feigen und Datteln einen Touch von Haremsdelikatessen... oder wie wäre es mit einem „Apfelkuchen“-Schlemmermüsli mit getrockneten Apfelstücken, knackigen Römer-Haselnüssen, gewürzt mit feinem Zimtzucker oder Vanillezucker mit echter Bourbon-Vanille? Nach sportlicher Betätigung könnte man eventuell sogar einen Schuss Sahne dazu vertreten...
Es müssen nicht immer nur Rosinen sein – schwelgen Sie in der ganzen Vielfalt der Trockenfrüchte (bei uns fast immer in hochwertiger Bio-Qualität), die nicht nur ein köstliches, sondern auch gesundheitliches Plus im Müsli durch ihre zahlreichen Vitalstoffe sind. Aprikosen, Datteln, Feigen und die „mundgerechten“ Minifeigen liefern neben vielen anderen wichtigen Nährstoffen hohe Mengen an pflanzlichem Eisen. Ein weiterer guter Eisenlieferant ist die Goji- oder Wolfsbeere, die in in der traditionellen chinesischen Medizin als wichtige Heilpflanze gilt und wertvolle Vitalstoffe für die Gesundheit der Augen und des Immunsystems enthält. Herb-fruchtige Cranberries und knusprige Kürbiskerne stärken die Harnwege und schützen vor Prostatabeschwerden. Exotische Köstlichkeiten wie Ananas- oder Papayawürfel, unsere Tutti Frutti-Mischung, Ingwer- oder Aloe Vera-Stücke bringen mit Enzymen den Stoffwechsel auf Trab, sind verdauungsfördernd und magenschonend.

Knabberfreunde haben die Qual der Wahl: Von den bereits erwähnten Römer-Haselnüssen und Kürbiskernen reicht die Palette über edle Pinienkerne, aromatische Pistazien, nussige Sesamkörner, fettarme Cashewkerne, süße Pecannüsse, vollmundige Paranüsse bis hin zu unseren besonders frischen und großen Walnusshälften. Letztere haben neben vielen anderen Vorzügen wie wertvollen Fetten den höchsten Gehalt der wichtigen Omega-3-Fettsäuren im Pflanzenreich.  
Dass das Müsli inzwischen nicht nur Öko-Freaks, sondern fast jedem vom Schulkind bis zum vitalen Senior schmeckt, als schnelles Frühstück, praktischer Bürosnack oder vollwertige Zwischenmahlzeit, hat es neben seiner Vielfalt und guten Bekömmlichkeit sicher auch seiner „Alltagstauglichkeit“ zu verdanken: Es ist rasch zubereitet, kann prima transportiert werden, und braucht nur wenig weiteren Aufwand. Etwas Milch, Joghurt, Molke, Fruchtsaft dazu, eventuell noch frisches Obst – und fertig ist ein Kraftpaket, das schmeckt und Körper und Geist für viele Stunden mit Energie und allen wichtigen Nährstoffen versorgt.

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