Die Faszination orientalischer Märkte

Als Morgenland, oder als das Land der aufgehenden Sonne ist er uns allen ein begriff. Der Orient.

Obwohl der technische Fortschritt die Welt immer mehr zusammenwachsen lässt, ist der Orient für uns Europäer immer noch verhältnismäßig weit weg. Trotzdem strahlt er eine Faszination aus, die seines Gleichen sucht. Beim Wort Orient fallen uns sofort orientalisches Essen, orientalischer Tanz und orientalische Märkte ein. Und genau die Märkte sind es, die ein ganz besonderes Flair ausstrahlen. Touristen-Basare, auf denen Handel getrieben wird, wo fernöstliche Gewürze duften, auf denen Händler ihre Ware anbieten und der Preis nur durch Feilschen bestimmt wird, sind DIE Attraktion jeder Afrika-Tour. Gewürze, bunte Stoffe, traditionelle und unterschiedlichste Schmucksorten, Gaukler und Schlangenbeschwörer versetzen jeden Besucher eines orientalischen Marktes in die Welt von 1000 und eine Nacht. Einen solchen Markt findet man in Europa kein zweites
Mal.
Ob in Marokko, Abu Dhabi, Oman oder Dubai, die typisch orientalischen Märkte mit ihren schmalen und gedeckten Gassen haben eine ganz besondere Anziehungskraft. Beim Gewürzhandel auf dem Gewürzmarkt in Deira riecht man förmlich den unverkennbaren Duft des Orients. Verführerisch duftend werden allerlei Gewürze in offenen Säcken angeboten. Neben den typisch afrikanischen Gewürzen sind auch Weihrauch, Kardamom, Zimt und Nüsse sehr gefragt. Am meisten bieten die Händler Safran den Touristen an. „Safran macht den Kuchen gelb“ ist auch hier ein geflügeltes Wort. Doch meist handelt es sich dabei um „falschen Safran“, nämlich Saflor, der nur einen Bruchteil des Wertes von echtem Safran besitzt. Der Handel mit Waren ist auf allen orientalischen Märkten mit Feilschen verbunden. Feilschen hat Tradition und baut unwillkürlich eine Sympathiebrücke zwischen Verkäufer und Käufer. Nicht selten erweckt daraus ein kleines Souvenir.

Und falls Sie in nächster Zeit die kulinarischen Köstlichkeiten des Orients nicht vor Ort genießen können, haben wir für Sie das beste unter den Gewürzen und Gewürzmischungen zusammengetragen. Sie werden auf jeden Fall von der unglaublichen Vielfalt der Geschmäcker und der hervorragenden Qualität begeistert sein.

 

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Voll im Trend: Süßholz raspeln

Wenn man sich richtig einschmeicheln möchte wird diese Redewendung nach wie vor gerne benutzt. Und das mit Recht, besitzt das Süßholz doch die fast 50-fache Süßkraft von Rohrzucker.
Das Süßholz wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2012 gekürt und ist mit ihren rund 400 Inhaltsstoffen genauso einzigartig wie die Vanille die etwa 130 verschiedene chemische Verbindungen enthält.
Bereits in der Antike nutzten die Ägypter und Griechen die Pflanze unter anderem gegen Husten, Heiserkeit, Asthma und Brustbeschwerden. Die Liste der Möglichkeiten ist lange und so verwundert es nicht dass sie heute in vielen Teemischungen enthalten ist. In der Traditionellen Chinesischen Medizin gehört das Süßholz zu den sogenannten 50 Basiskräutern und ist dort unter dem Namen „gan cao“ bekannt.
Vielleicht kann die Liste der Wirkungen auch bald erweitert werden denn es wird in zahlreichen Forschungen weltweit nach weiteren Anwendungsgebieten gesucht.

Allein in Deutschland werden jährlich etwa 100 Tonnen Süßholz nur als Bestandteil von Tees eingesetzt und da ist die Lakritze noch gar nicht berücksichtigt.

Einen Auszug der Süßholzwurzel zuzubereiten ist ganz einfach: Einen halben Teelöffel der geschnittenen Wurzel mit einer Tasse kaltem Wasser aufsetzen und zum kochen bringen. Sobald das Wasser kocht den Auszug vom Herd nehmen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Abgeseiht und in kleinen Schlucken getrunken hilft der Auszug sehr schnell bei rauer Stimme und Hustenreiz. Wem der Eigengeschmack der Wurzel zu stark ist kann ihn mit einem Löffel Honig etwas abmildern.
Wie bei allen Heilkräutern und Arzneipflanzen gilt auch für die Süßholzwurzel: Viel hilft nicht viel. Eine übermäßige Einnahme über einen längeren Zeitraum ist bei keiner Arzneipflanze sinnvoll. Deshalb sollte die Einnahme bei akuten Beschwerden immer mit einem Arzt abgesprochen werden.

Lakritzherstellung ist keine Zauberei

Zugegeben, es macht nicht viel Sinn in der eigenen Küche Lakritze selbst zu machen da für die doch relativ kleine Menge die hergestellt werden kann ein ziemlich großer Energieaufwand notwendig ist. Aber wer möchte kann es ja mal versuchen.

Die möglichst klein geschnittene Wurzel wird mit Wasser angesetzt und ausgekocht, so werden die Inhaltsstoffe extrahiert. Der Sud wird eingedickt und es werden Zuckersirup, Mehl und Gelatine zugesetzt.  Daraus lassen sich die üblichen Lakritzformen wie Schnecken und Stangen herstellen.
Die schwarze Farbe, die Lakritzsüßigkeiten in der Regel haben ist künstlich verstärkt. Die eigentliche Farbe ist ein eher unansehnliches Braun. Wird die Lakritzmasse mit Stärke, Agar, Anis, Fenchelöl, Pektin und teilweise Salmiak gemischt können die bei uns bekannten Lakritzvariationen hergestellt werden.

Am meisten verbreitet ist Lakritze übrigens in den Niederlanden und Skandinavien wo die Süßigkeit in den verschiedensten Geschmacksrichtungen und Formen angeboten wird. Wie bei unserem Popcorn wird auch zwischen süßem und salzigem
Lakritz unterschieden.

 

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Penne mit getrockneten Tomaten und Thunfisch

Vorbereitungs- & Garzeit: ca. 20 Minuten
Für 4 Portionen
 
250g Penne
80g getrocknete Tomaten
50g schwarze Oliven ohne Stein
150g Thunfisch in Öl
Olivenöl
Balsamico
Aglio Peperoncino Gewürz
Salz und Pfeffer
 
Die Penne nach Herstellerangaben al dente garen, abgießen und auf einem Backblech mit etwas Olivenöl beträufelt abkühlen lassen. Während die Nudeln kochen, die getrockneten Tomaten und die Oliven in kleine Stücke schneiden. Den Thunfisch abtropfen lassen und größere Stücke etwas auseinanderpflücken. Alles zusammen mit den abgekühlten Penne und einem Esslöffel Aglio Peperoncino Gewürz in eine Schüssel geben, gut durchmischen und mit Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken, anschließend etwa eine halbe Stunde durchziehen lassen.
 
Als Garnitur empfehlen wir ein paar Pinienkerne oder frischen Basilikum. Im Sommer gut gekühlt servieren.

Guten Appetit.

 

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Variation vom Kartoffelpüree

Kartoffelpüree mal etwas aufgepeppt mit Bratkartoffelgewürz.

Für alle die mal was neues ausprobieren möchten empfehlen wir eine Variante für das allseits beliebte Püree. Petersilie, Zwiebel, Pfeffer und Kümmel im Bratkartoffelgewürz sorgen für einen kräftigen Geschmack, die Toastzwiebel für den richtigen Biss. Und es sieht auch noch gut aus.

Zubereitung: Kartoffelpüree wie gewohnt zubereiten. Vor dem Servieren je nach Geschmack das Bratkartoffelgewürz (je Portion ca. 1 Esslöffel) zusammen mit einem Klecks Butter unterrühren, mit Muskat und Salz abschmecken. Anrichten und zum Beispiel mit Chili Fäden garnieren.

Guten Appetit.

 

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Das Salz in der Suppe

Zuviel Salz ist auf Dauer ungesund - aber ganz ohne Salz würden wir verdursten. Es ist lebenswichtig und „würzt“ fast alle Lebensmittel, denn salzlose Speisen schmecken meistens fade. Daher auch das Sprichwort „das Salz in der Suppe sein“.
Wie wichtig die Aufnahme des Salzes für den Körper ist, erkennt man schon daran dass es einen eigenen Geschmackssinn für „salzig“ gibt.
Salz war vermutlich auch der Auslöser weshalb die Menschen anfingen Handel zu betreiben, um salzarme Regionen damit zu versorgen. Die ersten Handelsstraßen dienten in erster Linie dem Salzhandel, andere Güter kamen meist erst später dazu. Schnell wurden diese Handelsrouten zu bedeutenden Wirtschaftsfaktoren und die Städte entlang dieser Routen gewannen an Bedeutung. Wer mit dem „weißen Gold“ handelte kam schnell zu Reichtum und Wohlstand.
Selbstverständlich unterlag der Handel seit je her der Steuer und dem Zoll. Die Städte und Länder die das Recht auf das sogenannte „Salzregal“ besaßen kontrollierten den Salzhandel in ihrem Geltungsbereich und erhoben die fälligen Abgaben. Durch die vielen Steuern, die das Salz auf seinem Weg verteuerten, konnten sich nur wenige privilegierte Bürger den Genuss leisten und somit auch den Luxus Fleisch zu essen, das damals nur mit Hilfe des Salzes haltbar gemacht werden konnte. Bis 1993 wurde in Deutschland die Salzsteuer erhoben.

Heute können wir die verschiedensten Salze aus aller Welt genießen und das jeweils passende zu unseren Speisen auswählen. Denn Salz ist nicht gleich Salz und jedes einzelne verfügt über einzigartigen Geschmack und Inhaltsstoffe.

Hallstatt im Salzkammergut

Ein kleiner aber weltbekannter Ort am Hallstätter See mit 815 Einwohnern, namensgeber für einen Abschnitt der älteren Eisenzeit und Heimat des ältesten, bekannten Salzstollens der Welt (ca. 1000 v. Chr.) und seit 1996 Unesco-Weltkulturerbe.

Über dem Salzstollen steht seit dem 13. Jahrhundert der Rudolfsturm, erbaut von Herzog Albrecht I. von Österreich. Er diente im sogenannten „Salzkrieg“ als Verteidigungsanlage gegen den Erzbischof von Salzburg und bis ins 20. Jahrhundert dem jeweiligen Bergmeister als Wohnung.
Darüber hinaus gibt es noch viel mehr Sehenswürdigkeiten und die Aussicht auf das Dachsteingebirge ist sagenhaft. Seit langem ist Hallstatt der Inbegriff für das romantische Bergdorf und in China so beliebt dass Teile von Hallstatt im Original-Maßstab nachgebaut werden sollen - inklusive See.

 

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